Die Aromatherapie

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Allgemeines zur Wirkung ätherischer Öle

In der Natur gibt es unzählige Pflanzen, die aromatische Inhaltsstoffe aufweisen. Seit Jahrtausenden werden einige dieser Kräuter zur Herstellung von 'Düften' genutzt. Jede Pflanze besitzt dabei einen unverwechselbaren Duft - vergleichbar mit einem 'Fingerabdruck'. Die Wissenschaft weiss nur bruchstückhaft, weshalb Pflanzen diese aromatischen Stoffe erzeugen. Bekannte pflanzliche Wirkungsmechanismen sind die Erzeugung und Einlagerung von Duftstoffen:
• Zur Abwehr von Insekten
• Zum Anziehen von Insekten, um Diese dann zu 'verspeisen'
• Zum Anziehen von Insekten, die der Bestäubung dienen sollen
• Zum Anziehen von Insekten, die wieder Pflanzenschädlinge vertilgen
• Zur Abwehr anderer Pflanzen
Lesen Sie dazu die Pressemitteilung 'Wenn der Duft der Pflanzen Auskunft über ihr Abwehrsystem gibt'.

Pflanzendüfte sind gleichsam Ausdruck und wesentlicher Bestandteil der Pflanzenpersönlichkeit. Die Wirkungen sind somit nicht nur im körperlichen direkt einsehbaren Bereich, sondern gerade auch im feinstofflichen Bereich angesiedelt.

Wie wirken nun Pflanzendüfte auf den Menschen?
Neben den Auswirkungen auf der rein körperlichen Ebene (zB entzündungshemmend, keimabwehrend, durchblutungsfördernd) beinflussen Ätherische Öle das harmonische Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele. Der durch die Duftmoleküle beinflussbare Geruchssinn bewirkt Reaktionen im sogenannten Riechhirn (Olfaktorischer Cortex, Rhinencephalon). Dieser Teil der Grosshirnrinde ist wiederum direkt verbunden mit dem für den Gefühlsbereich zuständigem limbischen System sowie den Steuerzentralen Hypothalamus und Hypophyse. Dabei gehen Hirnforscher davon aus, dass die durch Duftreize erzeugten Nervenerregungen ungefiltert in diese tiefen, entwicklungsgeschichtlich alten Hirnzentren gelangen. Sie wirken unbewusst auf die Gefühlsebene und die Steuerung der Körperfunktionen ein, ohne dass wir uns dessen bewusst werden und ohne Möglichkeit einer willentlichen Steuerung.
Es findet somit eine ständige Wechselwirkung zwischen dem Gefühlsbereich und den körperlichen Funktionen statt. Seelische Zustände beeinflussen die Körperfunktionen - und umgekehrt. Im Erkrankungsfall spricht man in diesem Zusammenhang häufig von psychosomatischen Störungen. Aus diesen Wechselwirkungen zwischen der feinstofflichen und der körperlichen Ebene läßt sich die Körper, Geist und Seele harmonisierende Wirkung sowie die gesundheitsfördernde Wirkung von Ätherischen Ölen erklären.

Beispiele für Wirkungen von Ätherischen Ölen auf der körperlichen Ebene:
• antiphlogistisch (entzündungshemmend): z.B. Kamille
• antiseptisch (keimabwehrend): z.B. Lavendel, Teebaumöl
• bakterizid (bakterienhemmend): z.B. Lavendel, Teebaumöl
• beruhigend: z.B. Kamille, Baldrian
• blutdrucksteigernd: z.B. Rosmarin, Eukalyptus
• blutdrucksenkend: z.B. Zitrone
• durchblutungsfördernd: z.B. schwarzer Pfeffer
• schleimlösend: z.B. Eukalyptus
• spasmolytisch (krampflösend): z.B. Kümmel, Fenchel

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